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Sensibilisierung nichtöffentlicher Arbeitsmarktmediatoren für die Probleme älterer Erwerbspersonen

ISF-Forschungsschwerpunkt

Arbeitsmarkt und Bildung

Projektträger

Vorhaben im Rahmen des Programms "Innovative Arbeitsgestaltung - Zukunft der Arbeit" im Projektverbund "Öffentlichkeits- und Marketingstrategie demographischer Wandel", gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

ProjektbearbeiterInnen

Dr. Volker Döhl

Projektlaufzeit: 8/1999 bis 12/2000


Das Vorhaben zielte auf Arbeitsmarktmediatoren, die auf privatwirtschaftlicher Grundlage im Bereich der nicht-öffentlichen Arbeitsmarktaktivitäten tätig sind: Zeit- und Leiharbeitsfirmen, Outplacement-Berater, Personalberater, Qualifizierungsunternehmen, Laufbahnberater oder auch (private) Existenzgründungsberater u.ä. Angesichts der zu beobachtenden Ausweitung ihrer Aktivitäten erhalten diese nicht-öffentlichen Akteure eine wachsende Bedeutung für die Bewältigung der mit dem demographischen Wandel verbundenen arbeitsmarktpolitischen Probleme.

Das Vorhaben verfolgte deshalb zwei Zielsetzungen: Erstens sollten die Bedingungen und Voraussetzungen geprüft werden, unter denen private Arbeitsmarktmediatoren bereit und in der Lage sind (oder wären), ihre Aktivitäten verstärkt auch auf die Probleme der älteren Erwerbspersonen zu richten und zweitens sollten Ergebnisse der im Förderschwerpunkt „Demographischer Wandel und die Zukunft der Erwerbsarbeit am Standort Deutschland“ durchgeführten Forschungsvorhaben in die Zielgruppe vermittelt und damit eine Sensibilisierung für die spezifischen Problemlagen älterer Arbeitskräfte (und hier insbesondere älterer Arbeitsloser) erreicht werden.

Vor diesem Hintergrund wurden mögliche Beiträge privater Arbeitsmarktmediatoren zur Lösung dieser Probleme erörtert, wobei – insbesondere im Rahmen eines gemeinsamen Workshops mit Vertretern privater Personaldienstleistungsunternehmen und der Arbeitsverwaltung – auch die Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit zwischen privaten und öffentlichen Arbeitsmarktmediatoren (Public-Private-Partnerships) diskutiert wurden.

Weitere Informationen:

Bücher/Artikel

Arbeitspapiere/Vorträge