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Int-Kult - Entwicklungswege zur internationalisierten Unternehmenskultur

ISF-Forschungsschwerpunkt

Arbeit und Interesse, Arbeit und Globalisierung, Arbeit und Betrieb

Projektträger

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenkonzept "Innovative Arbeitsgestaltung - Zukunft der Arbeit" und betreut vom Projektträger DLR - Innovative Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen

ProjektbearbeiterInnen

Dr. Wolfgang Dunkel 089 / 27 29 21 - 38 wolfgang.dunkel@isf-muenchen.de
Dr. Klaus Schmierl 089 / 27 29 21 - 0 klaus.schmierl@isf-muenchen.de
Dr. Marhild von Behr
Dr. Norbert Huchler 089 / 27 29 21 – 66 Norbert.Huchler@isf-muenchen.de

Projektlaufzeit: 4/2005 bis 3/2007

Ausgangssituation und Zielsetzung des Verbundvorhabens „Internationalisierte Unternehmenskultur“

Von der Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen, verstärken kleine und mittlere Unternehmen (KMU) den Kontakt mit ausländischen Kunden, erhöhen den direkten Export, betreiben Kooperationen mit in- und ausländischen Partnern und unterhalten eigene Vertriebsniederlassungen oder Produktionsstätten im Ausland. Viele international aktive KMU befinden sich bereits in einer Phase, in der sie nicht nur die ersten erfolgreichen Aktivitäten weiter verfolgen, sondern auch komplexere Schritte der Internationalisierung vornehmen müssen.

Aufgrund der Rahmenbedingungen in der globalisierten Wirtschaft und der daraus resultierenden steigenden Zahl internationaler Kooperationen und Kontakte wirken kulturbedingte Faktoren von Arbeit heute stärker als früher auf KMU ein. Das Verbundvorhaben setzt bei den widersprüchlichen Arbeitskulturen an, die innerhalb der international aktiven KMU nebeneinander existieren: die regionalspezifisch inlandsorientierte und die international kulturübergreifende Arbeitskultur.

Das Aufeinanderprallen der beiden widersprüchlichen Arbeitskulturen in KMU führt zu erheblichen Konflikten und neuen Konkurrenzlinien:

Die Widersprüchlichkeit der Arbeitskulturen wirkt sich blockierend auf die notwendigen internen Arbeitsprozesse aus und entfaltet mit zunehmender Internationalisierung eine immer störendere Wirkung.

Die Unternehmen stehen vor der schwierigen Aufgabe, die Harmonisierung der unterschiedlichen Arbeitskulturen zu erreichen und eine neue international ausgerichtete, krisenresistente Unternehmenskultur zu entwickeln.

Im Rahmen des Verbundvorhabens sollen KMU-spezifische internationale Unternehmensleitbilder mit regionalem Bezug entwickelt und in praktische Lösungen zur internationalisierten Unternehmenskultur umgesetzt werden. Damit sollen die Beziehungen zwischen den Beschäftigten, ihren internationalen Arbeitsaufgaben und dem kulturell geprägten Umfeld über einen gesteuerten Prozess der Bewusstseinsbildung in der gesamten Belegschaft verankert werden.


Projektschritte
Partner

Rohde & Schwarz GmbH & Co KG, Teisnach
Sitec Industríetechnologie GmbH, Chemnitz
ConMoto Unternehmensberatung GmbH, München

Weitere Informationen:

Homepage des Projekts: www.int-kult.de

Bücher/Artikel

Arbeitspapiere/Vorträge