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ERA - Leistungsregulierung im Angestelltenbereich - Potenziale und Risiken der ERA-Umsetzung

ISF-Forschungsschwerpunkt

Arbeit und Interesse, Arbeit und Betrieb, Arbeit und Subjekt

Projektträger

Gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung

ProjektbearbeiterInnen

Dr. Nick Kratzer 089 / 27 29 21 - 0 nick.kratzer@isf-muenchen.de
Prof. Dr. Dieter Sauer 089 / 27 29 21 - 35 dieter.sauer@isf-muenchen.de
Dr. Sarah Nies 089 / 27 29 21 - 48 sarah.nies@isf-muenchen.de

Projektlaufzeit: 9/2005 bis 6/2008

Projekttitel
Zur Wirksamkeit neuer Instrumente der Leistungsregulierung im Angestellten- bzw. Zeitlohnbereich - Projekt zur sozialwissenschaftlichen Begleitung der Umsetzung des Entgeltrahmenabkommens (ERA)

Fragestellungen und Ziele
Mit dem neuen Entgeltrahmenabkommen – ERA – ist erstmals die flächendeckende Einführung von Leistungsentgelten auch bei Angestellten bzw. Zeitlöhnern vorgesehen. Wie hier in Zukunft Leistungsgestaltung und Arbeitsbedingungen aussehen werden, hängt daher nicht zuletzt von der betrieblichen ERA-Umsetzung ab.

Viele Betriebe betreten bei der Neugestaltung von Leistungsentgelten im Angestellten-/Zeitlohnbereich Neuland. Dabei können sie kaum auf verallgemeinerte Erfahrungen zurückgreifen: Zu begrenzt sind die bisher vorliegenden Umsetzungserfahrungen und zu verschieden sind gerade im Angestellten-/Zeitlohnbereich die betrieblichen Voraussetzungen und Erfahrungen, Problemstellungen und Interessen.

Das Projekt fragt nach Problemstellungen und Ansätzen der ERA-Umsetzung im Angestellten-/Zeitlohnbereich und nach den damit verbundenen Erwartungen. Indem es an konkreten betrieblichen Problemstellungen ansetzt, verfolgt es zwei Ziele:

Ansatz und Methodik
Neben der Analyse der „objektiven“ Gegebenheiten und Veränderungen steht die „subjektive Sicht“ der beteiligten Akteure (Beschäftigte, Vorgesetzte, Betriebsräte) im Mittelpunkt, d.h. deren Erfahrungen, Erwartungen und Interessen.

Das Projekt führt Erhebungen auf zwei Ebenen durch:

Mit Expertengesprächen (mit betrieblichen und regionalen ERA-Beauftragten, Beratern, Betriebsräten u.a.) wird ein Überblick über die wesentlichen Problemstellungen und Ansätze der ERA-Umsetzung im Angestellten-/Zeitlohnbereich erarbeitet.

In ca. fünf Betrieben werden Intensivfallstudien durchgeführt. Die Intensivfallstudien umfassen Analysen zu: