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ISF-Forschungsschwerpunkt

Arbeitsmarkt und Bildung

Projektträger

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Rahmenkonzeptes „Forschung für die Produktion von morgen“ gefördert und vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) betreut.

ProjektbearbeiterInnen

Prof. Dr. habil. Sabine Pfeiffer 089 / 27 29 21 - 0 sabine.pfeiffer@isf-muenchen.de
Dr. Petra Schütt 089 / 27 29 21 - 45 petra.schuett@isf-muenchen.de
Dipl.-Soz. Daniela Wühr 089 / 27 29 21 - 0 daniela.wuehr@isf-muenchen.de

Projektlaufzeit: 1/2008 bis 12/2009

Kompetenz und Wissen sind zentrale Voraussetzungen für Innovation und grundlegendes Gestaltungsfeld im Innovationsprozess – auch und gerade in kleinen und mittleren Unternehmen. Dieses humangebundene Potenzial ist angesichts des aktuellen Fachkräftemangels nicht ausreichend verfügbar; zudem verschärft sich diese Entwicklung nach allen Prognosen angesichts des demografischen Wandels auch zukünftig. Kleine und mittlere Unternehmen des produzierenden Gewerbes – vor allem in so exportträchtigen Branchen wie dem Anlagen- und Maschinenbau und auch der Elektro- bzw. Elektronikindustrie oder Medizintechnik – können angesichts der Brisanz dieser Entwicklung nicht warten, bis derzeit diskutierte (bildungs-)politische Maßnahmen greifen; sie brauchen schnell greifende Lösungen.

Ziel des Projekts ist es, erfolgreiche Lösungen einer integrierten Personal- und Organisationsentwicklung zu finden, die kurzfristig greifende, KMU-adäquate Antworten auf den Fachkräftemangel bieten.

Darüber, in welchem Ausmaß und vor allem in welcher Form gezielte interne Organisationsentwicklung und externe Personalentwicklung von kleinen und mittelständischen Unter nehmen strategisch entwickelt und umgesetzt wird, um dem derzeitigen Ingenieur- und Fachkräftemangel zu begegnen, ist bislang wenig Konkretes bekannt. Ob die derzeitigen Rekrutierungsmodelle und Entwicklungsstrategien von Erfolg gekrönt sind, muss angesichts der Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen äußerst skeptisch betrachtet werden. Tatsächlich sind die Strategien der Unternehmen bislang weitgehend eine Art „Black Box“.

Ziel des Vorhabens ist der Blick in diese „Black Box“: Es geht um die Erfassung typischer Bewältigungsstrategien von kleinen und mittleren Unternehmen sowie um die Identifizierung erfolgreicher Modelle zur Deckung des Fachkräfte- und Ingenieurbedarfs. Dabei verfolgt das Vorhaben einen integrierten Blick auf Personalrekrutierung, Personalentwicklung und Organisationsentwicklung.

Dem wird in mehreren Schritten nachgegangen: Durch Gruppendiskussionen mit Insidern aus den Unternehmen und qualitativen Erhebungen in ausgewählten Unternehmen sollen schnell umsetzungsorientierte und praxisrelevante „good practice“-Beispiele generiert werden – denn der Bedarf in Unternehmen braucht schnelle und konkrete Antworten. Die Ergebnisse werden in regionalen Wirtschaftssalons rückgekoppelt, die damit gleichzeitig als Knotenpunkte personalbezogener Netzwerkbildung fungieren können.

Projektpartner des ISF München ist der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA). Ansprechpartnerin beim VDMA: Carola Feller, Kompetenzzentrum Bildung.

Weitere Informationen:

TV München sendet in "Stadtgespräch" ein Interview mit Petra Schütt zum Thema "Angst vor der Zukunft? Die haben viele, aus völlig unterschiedlichen Gründen" (13.7.2010).

Bücher/Artikel

Arbeitspapiere/Vorträge