VERRED - Vertrauen in flexiblen Unternehmen – reflexiv, erfahrungsbasiert, dynamisch: Neue Verfahren zur Bewältigung der Risiken des Wandels
ISF-Forschungsschwerpunkt
Arbeit und Betrieb, Arbeit und Subjekt
Projektträger
Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds – gefördert
ProjektbearbeiterInnen
| Dr. Stephanie Porschen | 089 / 27 29 21 - 57 | stephanie.porschen@isf-muenchen.de |
| Prof. Dr. Fritz Böhle | 089 / 27 29 21 - 0 | fritz.boehle@isf-muenchen.de |
| PD Dr. Annegret Bolte | 089 / 27 29 21 - 0 | zentrale@isf-muenchen.de |
| Dipl.-Soz. Judith Neumer | 089 / 27 29 21 - 75 | judith.neumer@isf-muenchen.de |
| Dipl.-Soz. Stefan Sauer | 089/ 27 29 21 - 0 | stefan.sauer@isf-muenchen.de |
| PD Dr. Sabine Pfeiffer | 089 / 27 29 21 - 46 | sabine.pfeiffer@isf-muenchen.de |
Projektlaufzeit: 7/2009 bis 4/2013
Verred steht für Vertrauen in flexiblen Unternehmen – reflexiv, erfahrungsbasiert, dynamisch: Neue Verfahren zur Bewältigung der Risiken des Wandels.
Warum ist das Thema Vertrauen so wichtig?
In vielen Unternehmen hat das Thema Vertrauen in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Der Bedarf an Vertrauen ist infolge neuer Technologien, Organisationsformen und gewandelter Werte gestiegen. Die Verringerung hierarchischer Kontroll- und Überwachungsinstrumente kann nicht ohne Vertrauen realisiert werden.
Warum ein Projekt zum Thema Vertrauen?
Die Entstehung von Vertrauen ist an stabile personenbezogene soziale Beziehungen und ein weitgehend stabiles organisatorisches Umfeld gebunden. Dafür sind in kleinen und mittleren Unternehmen zwar grundsätzlich gute Voraussetzungen gegeben. Doch auch KMUs unterliegen verstärkt dem Organisationswandel. Durch die Reorganisation in Unternehmen werden soziale Rahmenbedingungen, die traditionell Vertrauensbeziehungen ermöglicht haben, infragegestellt – es ist dies vor allem die Stabilität sozialer Beziehungen und organisatorischer Zusammenhänge. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer neuen reflexiv (gezielt geförderten) erfahrungsbasierten Vertrauensbeziehung in einer dynamischen Umwelt.
Was soll in dem Projekt gemacht werden?
In dem Projekt werden verschiedene Schwerpunkte bearbeitet, die von theoretischer Grundlagenarbeit bis hin zur Entwicklung spezifischer Organisationsmodelle und Gele-genheitsstrukturen reichen:
- Vertrauen durch Beteiligung der Mitarbeiter in laufenden Prozessen
- Vertrauen durch wechselseitige Unterstützung in der Selbstabstimmung
- Vertrauen durch die Integration der Führung in laufende Arbeitsprozesse
- Vertrauen durch Personalverantwortung vor Ort für eine nachhaltige Personalpolitik
- Vertrauen trotz und durch systemische IT

Wer ist an Verred beteiligt?
An Verred beteiligen sich fünf Unternehmen, ein Beratungsunternehmen und ein Forschungsinstitut:
- AWEK Protech GmbH, Rehna
- CAS Software AG, Karlsruhe
- Glomb Blechbearbeitung GmbH & Co KG, Pinneberg
- Introbest GmbH & Co. KG, Fellbach
- Maschinenbau Jessenitz GmbH
- C3 Beratungsgesellschaft mbH, Göttingen
- Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. – ISF München
