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Der Gründungszuschuss nach der Reform

ISF-Forschungsschwerpunkt

Arbeitsmarkt und Bildung, Arbeit und Gesellschaft, Arbeit und Subjekt

Projektträger

Das Forschungsvorhaben ist ein vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg (IAB) drittmittelfinanziertes Projekt.

ProjektbearbeiterInnen

Prof. Dr. Hans J. Pongratz
Dr. Stefanie Weimer 06131 / 45 10 0 stweimer@t-online.de

Projektlaufzeit: 1/2013 bis 12/2014

Projektbeschreibung

Seit dem Jahr 1986 und der Einführung des Überbrückungsgeldes werden Gründungen von Arbeitslosen im Rahmen der Arbeitslosenversicherung gefördert. Das Überbrückungsgeld und das 2003 eingeführte Instrument des Existenzgründungszuschusses wurden 2006 in den Gründungszuschuss überführt. Die Gesamtausgaben dafür beliefen sich im Jahr 2009 auf 28,6% aller Ausgaben für aktive Arbeitsmarktpolitik im SGB III. Angesichts der Bedeutung der Gründungsförderung für die Arbeitsmarktpolitik ist es nicht überraschend, dass sie bei der jüngsten Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente eine Schlüsselrolle einnimmt. So wurde der Gründungszuschuss im Dezember 2011 (in Verbindung mit weiteren Änderungen der Förderbedingungen) von einer Pflicht- in eine Ermessensleistung umge-wandelt.

Die Studie untersucht die Konsequenzen dieser Reform mit den Mitteln der qualitativen Sozialforschung. Dabei sind zwei übergreifende Untersuchungsebenen zu unterscheiden: a) die Ebene der mit der Vergabe des Gründungszuschuss befassten Prozesse und b) die Ebene der Gründungsprojekte, die mit dem Instrument gefördert werden. Für den Förderprozess ist entscheidend, wie mit verwaltungs-, gründungs- und dienstleistungsbezogenen Ansprüchen umgegangen wird. Für die Studie sind folgende Erkenntnisinteressen forschungsleitend:

Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit des ISF München mit dem IAB Nürnberg (Projektleitung: Dr. Stefan Bernhard) durchgeführt.

Projektpartner