Ausgeklappte Navigation Eingeklappte Navigation

Zeit- und Leistungsdruck bei Wissens- und Interaktionsarbeit

ISF-Forschungsschwerpunkt

Arbeit und Gesellschaft, Arbeit und Betrieb, Arbeit und Subjekt

Projektträger

Das Projekt wird von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Rahmen des Forschungsvorhabens F 2285 „Zeit- und Leistungsdruck bei Dienstleistungstätigkeiten - Entstehungszusammenhänge, Bewältigungsstrategien und Gestaltungsmöglichkeiten“ gefördert.

ProjektbearbeiterInnen

Dr. Nick Kratzer 089 / 27 29 21 - 0 nick.kratzer@isf-muenchen.de
Dr. Wolfgang Dunkel 089 / 27 29 21 - 38 wolfgang.dunkel@isf-muenchen.de

Projektlaufzeit: 10/2012 bis 6/2015

Projektbeschreibung

Arbeiten unter Zeit- und Leistungsdruck ist für viele Beschäftigte in wissensintensiven Dienstleistungsberufen (Entwicklung, Konstruktion, Beratung, Steuerung, Verkauf etc.) zur Normalität geworden. Dabei kann Zeit- und Leistungsdruck beides sein: Positive Herausforderung, Ausdruck hohen Engagements und Begleiterscheinung von erlebtem Erfolg - aber auch erhebliche Belastung, Ursache von Gesundheitsbeeinträchtigungen und eine Gefahr für Motivation und Arbeitsqualität.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) will deshalb mit einem neuen Forschungsvorhaben den bisherigen Kenntnisstand zur Thematik „Zeit- und Leistungsdruck im Wandel der Arbeit“ erweitern und Gestaltungsansätze für den produktiven Umgang mit Zeit- und Leistungsdruck erarbeiten.

In zwei Fallstudien, einem Unternehmen mit Schwerpunkt Produktentwicklung und einem Unternehmen mit Schwerpunkt Kundenberatung, werden u.a. folgende Fragen untersucht: Was sind die Ursachen und Erscheinungsformen von Zeit- und Leistungsdruck? Wie werden Zeit- und Leistungsdruck von den Beschäftigten wahrgenommen und bewältigt? Welche Bedeutung haben Führungskräfte für die Entstehung und Bewältigung von Zeit- und Leistungsdruck (Puffer oder Verstärker)? Wie nehmen Führungskräfte selbst Zeit- und Leistungsdruck wahr und wie gehen sie damit um?

In den Untersuchungsbetrieben werden Expertengespräche, Intensivinterviews mit Führungskräften und Beschäftigten sowie (in einem Fallbetrieb) Arbeitsplatzbeobachtungen durchgeführt.

Projektpartner

Weitere Informationen:

Bücher/Artikel

Arbeitspapiere/Vorträge