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ProNaK - Produktionsbezogene Nachhaltigkeitskompetenz

ISF-Forschungsschwerpunkt

Arbeitsmarkt und Bildung, Arbeit und Gesellschaft, Arbeit und Betrieb, Arbeit und Subjekt

Projektträger

Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Betreut wird das Projekt vom Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Nachhaltigkeit und Klima, Klimaschutz (Förderkennzeichen: 03KSF032A).

ProjektbearbeiterInnen

Prof. Dr. habil. Sabine Pfeiffer 089 / 27 29 21 - 0 sabine.pfeiffer@isf-muenchen.de
Dr. Petra Schütt 089 / 27 29 21 - 45 petra.schuett@isf-muenchen.de
Dr. Stefan Sauer 089 / 27 29 21 - 0 stefan.sauer@isf-muenchen.de
Dipl.-Soz. Tobias Ritter 089 / 27 29 21 - 74 tobias.ritter@isf-muenchen.de

Projektlaufzeit: 11/2013 bis 10/2016

Inhalt

Laut Umweltbundesamt entstehen rund 20 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen in der Produktion. Dieser THG-Ausstoß ist maßgeblich an den Energieeinsatz gekoppelt, er kann zum einen durch den Einsatz erneuerbarer Energien und zum Anderen durch Energieeinsparungen verringert werden. Das technische Energieeinsparpotential in der Produktion – etwa durch die Modernisierung von Antrieben – wird dabei auf ca. 25 bis 30 Prozent geschätzt. Daneben spart aber auch ein adäquates Mitarbeiterverhalten erhebliche Energiemengen. Eigene Untersuchungen der Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (BSH) quantifizieren dieses Einsparpotenzial mit weiteren 5 Prozent der in der Produktion eingesetzten Energie.

Projektziele

Ziel des Vorhabens ist es, dieses mitarbeiterbasierte Potenzial zu erschließen. Die Zielgruppe des Vorhabens sind produktionsnahe Mitarbeiter in produzierenden Betrieben, insbesondere in facharbeitsintensiven Branchen (z. B. Maschinenbau, Elektroindustrie, Automobilzulieferer). Zur Umsetzung des Vorhabens sollen Methoden entwickelt, erprobt und evaluiert werden, mit deren Hilfe.

Die Umsetzung der Maßnahmen, ihre Wirkungsevaluierung und ihr Transfer werden interdisziplinär begleitet durch die ingenieurwissenschaftliche, arbeitssoziologische, sozialwissenschaftliche Expertise von vier Instituten (ISF München, TU Chemnitz, Universität Hohenheim und GAB München). Ein breiter Transfer erfolgt über die Beteiligung institutioneller Akteure.

Verbundstruktur

Das Projekt wird vom ISF München koordiniert. Weitere Verbundpartner sind:

Kooperations- und Transferpartner:

Weitere Informationen:

Projekt-Homepage in Vorbereitung:
www.nachhaltigkeitskompetenz.de

Kick-off des Projekts am 13.12.2013 in München

Vorstellung des Kompetenzentwicklungsprojekts ProNaK am Produktionsstandort Traunreut der BSH Bosch Siemens Hausgeräte GmbH am 03.02.2014

Bücher/Artikel

Arbeitspapiere/Vorträge