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NAKIF - Neue Anforderungen an Kompetenzen erfahrungsgeleiteten Arbeitens und selbstgesteuerten Lernens für industrielle Fachkräfte

ISF-Forschungsschwerpunkt

Arbeit und Globalisierung, Arbeit und Subjekt

Projektträger

Verbundvorhaben im Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen", gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektträgerschaft Produktion und Fertigungstechnologien (PFT) Karlsruhe

ProjektbearbeiterInnen

PD Dr. Annegret Bolte 089 / 27 29 21 - 0 zentrale@isf-muenchen.de
Dr. Eckhard Heidling 089 / 27 29 21 - 65 eckhard.heidling@isf-muenchen.de
MA, PhD cand Pamela Meil 089 / 27 29 21 - 0 pamela.meil@isf-muenchen.de
Prof. Dr. habil. Sabine Pfeiffer 089 / 27 29 21 - 0 sabine.pfeiffer@isf-muenchen.de
Dr. Stephanie Porschen-Hueck 089 / 27 29 21 - 57 stephanie.porschen-hueck@isf-muenchen.de

Projektlaufzeit: 10/2000 bis 6/2003


Ausgangsproblem: Neue Anforderungen in einem dynamischen Umfeld
Moderne Formen der Arbeits- und Unternehmensorganisation beinhalten eine permanente Veränderungsdynamik. Industrielle Fachkräfte stehen damit vor immer neuen Anforderungen. Ihre Bewältigung erfordert besondere Kompetenzen. In modernen Unternehmen benötigen die Mitarbeiter nicht nur Fachwissen. Die Arbeit in dezentralen und prozeßorientierten sowie flexibel und informatorisch vernetzten und verteilten Organisationen erfordert zusätzliche besondere Kompetenzen. So genannte 'soft skills' sowie Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit stehen daher schon seit längerem auf dem Programm der Aus- und Weiterbildung. Doch werden damit die in der betrieblichen Praxis geforderten neuen Kompetenzen nicht ausreichend herangebildet. Das Vorhaben NAKIF geht davon aus, daß die Erfahrungsfähigkeit von Arbeitskräften vor allem im Zusammenhang mit neuen Anforderungen, die neben den unmittelbaren fachlichen Anforderungen entstehen, zunehmend wichtig wird. Dies betrifft insbesondere neue Anforderungen an die Kooperation und Kommunikation, die Organisation der eigenen Arbeit und betrieblicher Abläufe, prozeßbezogene und verteilte Arbeit sowie den Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien.

Zielsetzung: Erfahrungsorientierte Kompetenzentwicklung industrieller Fachkräfte
Das vom BMBF geförderte Vorhaben 'Neue Anforderungen an Kompetenzen industrieller Fachkräfte' hat die Förderung eines selbstgesteuerten und erfahrungsgeleiteten Lernens im Arbeitsprozeß zum Ziel. In dynamischen Unternehmensorganisationen wird gerade diese Fähigkeit für industrielle Fachkräfte zunehmend notwendiger. Ziel des Vorhabens ist es, in einem ersten Schritt aufzuzeigen, in welcher Weise bei diesen neuen Kompetenzen die "Erfahrungsfähigkeit" und ein hierauf aufbauendes erfahrungsgeleitetes Arbeiten und Lernen eine zentrale Rolle spielen; in einem zweiten Schritt werden hierauf bezogene neue Möglichkeiten und Formen eines selbstgesteuerten erfahrungsgeleiteten Lernens im Rahmen der Arbeitstätigkeit entwickelt.
Im Verbundvorhaben werden innovative Formen des Personaleinsatzes und der Arbeitsorganisation wie auch des Einsatzes von Technik entwickelt, die ein selbstgesteuertes, erfahrungsgeleitetes Lernen gezielt ermöglichen und fördern. Diese Formen des Lernens werden in der Praxis immer notwendiger, um das Fachwissen an beständig neue Anforderungen anzupassen. Ihnen wird in den einzelnen Projektschwerpunkten getrennt nach Schwerpunktkompetenzen und Anwendungsbereichen nachgegangen:

Das Vorhaben wird in Zusammenarbeit mit der Sozialforschungsstelle Dortmund, der GAB Gesellschaft für Berufsentwicklung und Ausbildungsforschung München und zwölf Industriepartnern unter der Koordination der Universität Augsburg, Prof. Dr. Fritz Böhle durchgeführt.

Weitere Informationen:

Die Abschlusstagung "Die Bewältigung des Unplanbaren - Neue Anforderungen an industrielle Fachkräfte" fand am 17.7.2003 in Augsburg statt.

Bücher/Artikel

Arbeitspapiere/Vorträge