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Schnittstellenoptimierung in der Distributionslogistik - Innovative Dienstleistungen in der Wertschöpfungskette

ISF-Forschungsschwerpunkt

Arbeit und Betrieb

Projektträger

gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektträger: Arbeit und Technik (AuT)

ProjektbearbeiterInnen

Dr. Manfred Deiß
Prof. Dr. Daniel Bieber

Projektlaufzeit: 12/1997 bis 5/2000

Der Lebensmitteleinzelhandel ist einer der größten Nachfrager und Produzenten von Logistikdienstleistungen in Deutschland. Um die Ware an den Kunden zu bringen, ist eine Vielzahl von logistischen Operationen notwendig. Unter dem Stichwort Efficient Consumer Response (ECR) werden neuerdings vielfältige Anstrengungen unternommen, um durch Kooperation zwischen Industrie und Handel in allen Bereichen der Logistik zu ökonomischeren Lösungen zu kommen. Das vom BMBF (Programm "Arbeit und Technik") geförderte Projekt verortet sich innerhalb dieser Bemühungen, ergänzt diese aber um den Einbezug von Speditionen und um den Aspekt der präventiven Gestaltung der Arbeitsprozesse. Ziel ist es, durch innovative Lösungen den Arbeits- und Gesundheitsschutz in der logistischen Kette zu verbessern.

Ausgehend von der Erfahrung, daß Probleme in der Logistik nicht immer an dem Ort gelöst werden können, an dem sie auftreten, wird in dem Verbundvorhaben erstmalig eine komplette distributionslogistische Kette zum Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung und Beratung und zum Ansatzpunkt unternehmensübergreifender Anstrengungen der einzelnen Betriebe und Funktionen. Aus diesem Grund liegt der Schwerpunkt des Projekts nicht im Lager, wo die meisten Arbeitskräfte tätig sind, sondern in der Gestaltung der Schnittstellen zwischen den einzelnen Unternehmen und Funktionen.

Dabei sollen vor allem Fragestellungen angegangen werden, die unter ökonomischen, arbeitswirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten Optimierungspotentiale vermuten lassen. Einschlägig sind hier z.B. unternehmensübergreifende datentechnische Vernetzung, Personalstrukturentwicklung, Qualifikation, Verpackung, Recycling/Entsorgung, Wahl geeigneter Verkehrsträger usw.

Die Unternehmensvorhaben konzentrieren sich auf folgende Aufgabenstellungen:


Das Verbundvorhaben wird koordiniert durch das ISF München und VDI/VDE-IT, die auch das wissenschaftliche Leitvorhaben durchführen. Hier werden u.a. folgende Fragestellungen behandelt:

Das ASER Institut, Wuppertal (Unterauftrag ISF München) behandelt folgende Themen:

Die Unternehmensberatung Zangemeister & Partner, Hamburg (Unteraufträge ISF München, REWE Zentralorganisationen) wird sich der Frage der erweiterten Wirtschaftlichkeitsrechnung in unternehmensübergreifender Perspektive und an konkreten Beispielen (Verpackung, Rollcontainer) widmen.

Weitere Informationen:

Bücher/Artikel

Arbeitspapiere/Vorträge