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Flexibilisierung des Fachkräfteeinsatzes -
Industrielle Fachkräfte für das 21. Jahrhundert

ISF-Forschungsschwerpunkt

Arbeit und Innovation, Arbeitsmarkt und Bildung, Arbeit und Betrieb

Projektträger

Expertise im Rahmen der Vordringlichen Aktion "Industrielle Fachkräfte für das 21. Jahrhundert", gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektträgerschaft Produktion und Fertigungstechnologien (PFT), Karlsruhe

ProjektbearbeiterInnen

Dr. Volker Döhl
Dr. Nick Kratzer 089 / 27 29 21 - 0 nick.kratzer@isf-muenchen.de

Projektlaufzeit: 10/1998 bis 12/1999


Flexibilisierung des Fachkräfteeinsatzes

Der rasche Wandel auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten, die Einführung neuer Technologien, neue Formen der Unternehmensorganisation (Dezentralisierung, flache Hierarchien u.a.) und der Arbeitsorganisation (z.B. Gruppen- oder Projektarbeit) oder auch Veränderungen auf der Seite der Arbeitskräfte (Demographischer Wandel, Fachkräftemangel, Individualisierung) gehen mit wachsenden Anforderungen an die Flexibilität der Unternehmen einher.
Zur Erhöhung der "Flexibilitätsfähigkeit" wird vielfach auf die Notwendigkeit eines flexiblen Personaleinsatzes verwiesen. Genannt werden etwa Leiharbeitnehmer, Selbständige und freie Mitarbeiter, die Vergabe von Unteraufträgen, befristete Beschäftigungsverhältnisse oder auch "Arbeitskräftepools" und die Personalkooperationen zwischen Betrieben oder Unternehmensbereichen.
Von einer Flexibilisierung des Personaleinsatzes werden Vorteile sowohl für die Unternehmen, als auch für die Arbeitskräfte erwartet: "Flexiblere" Beschäftigungsformen könnten z.B. neue "Karriere"-Alternativen eröffnen, die individuellen Arbeitsmarktchancen erhöhen oder auch dazu beitragen, berufliche und private Anforderungen besser in Einklang zu bringen. Und nicht zuletzt könnten - so die Hoffnung - flexiblere Beschäftigungsstrukturen auch den Arbeitsmarkt entlasten.
Den erwarteten positiven Effekten flexibler Beschäftigungsstrukturen stehen jedoch auch eine Reihe offener Fragen gegenüber: Wie kann gleichzeitig die Flexibilität und die Verfügbarkeit von industrieller Fachkompetenz sichergestellt werden, welche "Mischung" aus stabilen und flexiblen Belegschaftsteilen erweist sich jeweils als optimal, wie können Kernkompetenzen und Know-how angesichts flexibler Mitarbeiter geschützt und im Unternehmen gehalten werden kann, aber auch: Wie kann Flexibilität so gestaltet werden, daß sie den Wünschen und Bedürfnissen der Mitarbeiter entgegenkommt und nicht mit untragbaren Risiken verbunden ist.
Vor diesem Hintergrund stehen insbesondere zwei Fragestellungen im Mittelpunkt der Expertise:
1. Wie gehen Unternehmen mit wachsenden Flexibilitätserfordernissen um und welche Rolle spielen dabei flexible Beschäftigungsformen?
2. Welches sind geeignete Ansatzpunkte zur Flexibilisierung des Fachkräfteeinsatzes?

Weitere Informationen:

Bücher/Artikel

Arbeitspapiere/Vorträge