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| Dr. Klaus Schmierl | 089 / 27 29 21 - 0 | klaus.schmierl@isf-muenchen.de |
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Einfache Produkte intelligent produzieren (EPRO) Veränderte wirtschaftliche Außenbedingungen verstärken Aktivitäten und Reaktionen deutscher Industrieunternehmen zur Internationalisierung der Produktion und Globalisierung der Geschäftsbeziehungen. Verfolgt werden dabei - zum Teil auch gleichzeitig - unterschiedliche Strategien der Reduzierung der Fertigungstiefe und der Verlagerung von Teilen des Wertschöpfungsprozesses in ausländische Produktionsstätten. Diese Verlagerungstendenz steigt in den letzten Jahren unübersehbar an und betrifft in besonderem Maße arbeits- und lohnintensive Prozesse der Herstellung einfacher Standardprodukte. Vor diesem Hintergrund wurden im hier vorgestellten Projektvorhaben technische, organisatorische, qualifikatorische und marktorientierte Innovationsmaßnahmen zum Standorterhalt für solche Betriebe erarbeitet, die trotz des allgegenwärtigen Verlagerungstrends Einfachprodukte nach wie vor in Deutschland herstellen. Hauptanliegen des Projektvorhabens war, über die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit einfachen Produkten deren Existenz zu sichern und Industriearbeitsplätze zu erhalten. Problemhintergrund, Ziele und Konzepte des Verbundvorhabens Demgegenüber gibt es eine ganze Reihe überzeugender Beispiele für Unternehmen mit Einfachprodukten, die trotz der unzweifelhaft immer schwierigeren Situation bislang erfolgreich in Deutschland produzieren. Um diesen Erfolg auf Dauer zu stellen und diese Produktionsstätten in Deutschland zu sichern, unternehmen diese Einfachproduzenten ständige Anstrengungen der Verbesserung und Optimierung der Produktionsprozesse. Daran knüpfte das Projektvorhaben an. Entwickelt wurden technische, organisatorische und personelle Gestaltungslösungen, um Einfachprodukte "intelligent" in Deutschland zu produzieren. Dabei ging das Projekt, durchaus im Gegensatz zur derzeitigen "Standortdebatte", von folgenden Prämissen aus: Die Bedingungen des Hochlohnlandes Deutschland sind nicht nur Restriktion, sondern bieten auch Chancen für erfolgreiches Produzieren. Dies gilt nicht nur für die viel diskutierten "High-Tech-Produkte", sondern auch für "Low-Tech-Produkte" Die Fähigkeit und das Wissen zur Herstellung einfacher Produkte sind unverzichtbare Voraussetzungen für die industrielle Innovationsfähigkeit. Denn erforderlich hierfür ist die Beherrschung der gesamten industriellen Wertschöpfungskette und nicht nur begrenzter Industriesegmente.
Was sind einfache Produkte?
Je nach Art werden diese Produkte im Rahmen automatisierter wie aber auch arbeitsintensiver Produktionsprozesse hergestellt. Betriebe mit einem solchen Produktspektrum repräsentieren ein weites industrielles Feld, das allzu vorschnell bei der gegenwärtigen Standortdiskussion übersehen, ja für die zukünftige industrielle Entwicklung als unwesentlich angesehen wird. Auf dieses Feld mit Standardprodukten bzw. Produkten mit niedriger Komplexität konzentrierte sich das Projektvorhaben mit exemplarischen Entwicklungs- und Umstellungsfällen. Projektziel: Förderung "intelligenter" Produktion Im Verbundprojekt sollten geeignete Maßnahmen zur Förderung "intelligenter" Produktion einfacher Produkte in Deutschland erarbeitet werden. Dabei ging es um technische, organisatorische und qualifikatorische Innovationsmaßnahmen, die die Existenz von Betrieben mit einem solchen Produktspektrum in Deutschland sichern. Im einzelnen zielte das Projektvorhaben darauf ab:
Personelle, organisatorische und technische Strategiefelder Im einzelnen konnten im Rahmen des Projektes betriebliche Ansätze für die Aufrechterhaltung inländischer Produktion einfacher Produkte in exemplarischen Unternehmensfällen identifiziert und weiterentwickelt werden:
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