
| Telefon | ||
| Prof. Dr. Fritz Böhle | 089 / 27 29 21 - 0 | fritz.boehle@isf-muenchen.de |
| Dr. Wolfgang Dunkel | 089 / 27 29 21 - 38 | wolfgang.dunkel@isf-muenchen.de |
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Förderung Der Modellversuch wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bonn, das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg, Potsdam, und den Europäischen Sozialfond. Gegenstand des Modellversuchs Das Friseurhandwerk gehört mit etwa 245.000 Beschäftigten, etwa 64.000 Salons und knapp 46.000 Lehrlingen (Stand: 2000) zu den beschäftigungs- und ausbildungsstärksten Handwerken und hat, auch wegen seiner relativ großen Beschäftigungsstabilität gerade in strukturschwachen Gebieten, große Bedeutung für den Arbeitsmarkt. Die traditionelle Ausbildung im Friseurhandwerk betont bislang – trotz der 1997 neu gefassten Ausbildungsordnung – noch immer die handwerkliche, “objektivierende” Seite der Friseurtätigkeit. Ziel des Modellversuchs ist es deshalb, Kompetenzen eines erfahrungsgeleiteten, vor allem “subjektivierenden” Handelns im Rahmen einer körpernahen, personenbezogenen Dienstleistung lernbar zu machen. Kennzeichnend für den “subjektivierenden Handlungsmodus” sind
Die Modellversuchsziele
Zu den Beteiligten und zum Vorgehen Am Modellversuch beteiligen sich derzeit
Lernort-Vernetzung Die Kooperation und Vernetzung der betrieblichen und schulischen Lernorte insbesondere im Hinblick auf die Methodik des erfahrungsgeleiteten Lernens ist ein zentrales Anliegen des Modellversuchs. Aktuelle Schritte bestehen in der Qualifizierung der Ausbilder in den Betrieben und der Lehrer hinsichtlich einer stärker auf den Erfahrungslernansatz bezogenen Abstimmung zwischen den o.a. Lernorten (“Ausbildungsverbund”). Qualifizierung der Auszubildenden Die betrieblichen und schulischen Ausbilder/innen werden für die Begleitung des erfahrungsgeleiteten Ausbildungsprozesses besonders qualifiziert. Ergebnisssicherung und Evaluation Die Ergebnisse des Modellversuchs werden in praxisorientierten Handreichungen für die betriebliche und schulische Ausbildung zusammengefasst. Das ISF München führt eine begleitende Prozessevaluation des Modellversuchs durch. Arbeitsanalysen Die personenbezogene Dienstleistungsarbeit und insbesondere die Bedeutung des “subjektivierenden” Arbeitens werden durch das ISF in verschiedenen Salons im Bereich der Friseur- und Kosmetikinnung Cottbus arbeitsanalytisch untersucht. Diese Analysen bilden die Grundlage für das berufspädagogische Vorgehen im Modellversuch. |