
| Telefon | ||
| Dr. Tobias Kämpf | 089 / 27 29 21 - 40 | tobi.kaempf@isf-muenchen.de |
| PD Dr. Andreas Boes | 089 / 27 29 21 - 42 | andreas.boes@isf-muenchen.de |
| Dr. Kira Marrs | 089 / 27 29 21 - 0 | kira.marrs@isf-muenchen.de |
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Idee
Die öffentliche Diskussion um Begriffe wie „Offshoring“ und „Nearshoring“ deutet eine neue Phase der Internationalisierung von Arbeit an. War bislang vor allem die industrielle Fertigung Gegenstand von Internationalisierungsprozessen, so sind heute auch bestimmte Dienstleistungsbereiche betroffen, die bislang als weitgehend „internationalisierungsresistent“ galten. Mit dem Aufstieg neuer I&K-Technologien (z.B. Internet) und der anhaltenden Informatisierung der Arbeitswelt kann nun auch die Arbeit vieler „Angestellter“ und „Kopfarbeiter“ weltweit verteilt erbracht werden. In vielen Off- und Nearshore-Regionen stehen hierfür mittlerweile ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung, die zudem bereit sind, für einen Bruchteil deutscher Löhne zu arbeiten. Als Vorreiter dieser neuen Phase der Internationalisierung gilt die IT-Industrie. Heute erweisen sich auch der Aufbau sog. „shared services center“ in Niedriglohnländern, in denen Unternehmen ihre Verwaltungstätigkeiten konzentrieren, sowie die zunehmende Internationalisierung von Forschungs- und Entwicklungsabteilungen und Ingenieurstätigkeiten als weitere zentrale Felder. Damit stehen die Beschäftigten dieser Branchen vor einer neuen Ausgangssituation: auch als „Angestellte“ und „Kopfarbeiter“ sind sie nun den Zwängen der Globalisierung ausgesetzt und müssen mit Arbeitskräften aus der ganzen Welt konkurrieren. Die Herausforderungen, vor denen sie stehen, sind dabei nicht einfach: auf der einen Seite müssen sie sich mit der möglichen Verlagerung ihrer Arbeitsplätze auseinandersetzen, und auf der anderen Seite werden sie als hochqualifizierte Fachkräfte oftmals zu zentralen Akteuren in Internationalisierungsprozessen, die ohne ihr Know-how kaum erfolgreich verlaufen können. Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes sollen deshalb die Beschäftigten und ihre Erfahrungen im Umgang mit der neuen Phase der Internationalisierung stehen.
Ziel
Methode
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