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| Dr. Nick Kratzer | 089 / 27 29 21 - 0 | nick.kratzer@isf-muenchen.de |
| Dr. Wolfgang Dunkel | 089 / 27 29 21 - 38 | wolfgang.dunkel@isf-muenchen.de |
| Dr. Wolfgang Menz | 089 / 27 29 21 – 55 | wolfgang.menz@isf-muenchen.de |
| Prof. Dr. Dieter Sauer | 089 / 27 29 21 - 35 | dieter.sauer@isf-muenchen.de |
| Dipl.-Soz. Thomas Birken | 089 / 27 29 21 - 35 | thomas.birken@isf-muenchen.de |
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Die Ausgangslage
Neue Arbeits- und Organisationsformen, die den Beschäftigten erweiterte Gestaltungs- und Verantwortungsspielräume überlassen, spielen heute eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung des zunehmenden Markt- und Innovationsdrucks. In allen Bereichen der Wirtschaft setzen gerade innovative und flexible Unternehmen auf die erweiterte Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit stellt sich zugleich in neuer Qualität die Frage, wie Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten zu erhalten sind. Die bestehenden Strukturen und Instrumente des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes reichen in vielen Fällen nicht mehr aus. Innovative Unternehmen benötigen daher Innovationen im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Einerseits zeigen viele Untersuchungen, dass die Beschäftigten unter den Bedingungen neuer Arbeits- und Organisationsformen mit einem gestiegenen Arbeits- und Leistungsdruck konfrontiert sind. Vor allem wachsen die psychischen Belastungen, die häufig die Leistungsfähigkeit, die Regeneration und die Vereinbarkeit von Arbeit und Leben beeinträchtigen. Andererseits ist seit langem bekannt, dass größere Gestaltungs- und Verantwortungsspielräume unter bestimmten Bedingungen förderlich für Leistungsbereitschaft, Wohlbefinden und Gesundheit sind. Partizipative Arbeitsgestaltung stellt also neue Probleme, bietet aber auch neue Chancen für die Gesundheitsförderung; sie enthält ein salutogenes Potenzial.
Ziele des Projekts
Das Projekt dient der Entwicklung, Erprobung, Evaluation und Verallgemeinerung von Gestaltungsansätzen eines partizipativen Gesundheitsmanagements, das den Leitbildern „Prävention durch Partizipation“ und „kontinuierlicher Präventionsprozess“ verpflichtet ist. Das bedeutet:
Dem Projekt liegt das idealtypische Modell einer partizipativen Innovationsspirale zugrunde. Wenn alle Gestaltungsschritte durchlaufen sind, ist der Grundstein für ein erneutes Durchlaufen des Prozesses auf höherer Ebene gelegt .
Gestaltungsschritt 1: Partizipationskompetenz weiterentwickeln
Beim letzten Schritt werden von allen Beteiligten die Verbesserungen evaluiert und Ausgangsprobleme für einen neuen Zyklus der „Innovationsspirale“ identifiziert. Damit ist zugleich Gestaltungsschritt 1 des neuen Zyklus anvisiert: die Beurteilungskompetenz der Beschäftigten zu fördern und ihre Weiterentwicklung zu unterstützen.
Projektpartner
Partner im Projektverbund sind:
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Pressemitteilung vom 19. März 2007: Damit Arbeit nicht krank macht - Beschäftigte als Experten ihrer eigenen Gesundheit
Pressemitteilung vom 18. Mai 2009: Arbeit und Gesundheit in schwierigen Zeiten