
| Telefon | ||
| Pamela Meil, MA, PhD cand | 089 / 27 29 21 - 0 | pamela.meil@isf-muenchen.de |
| Dr. Eckhard Heidling | 089 / 27 29 21 - 65 | eckhard.heidling@isf-muenchen.de |
| Dipl.-Soz. Franziska Rasp | 089 / 27 29 21 - 0 | franziska.rasp@isf-muenchen.de |
AusgangslageDeutsche Produktionsunternehmen sind zunehmend in globale Wertschöpfungsnetzwerke eingebunden. Solche Netzwerke beruhen auf komplexen Wirkmechanismen die häufig weder vollständig bekannt sind, noch prognostiziert werden können. Austauschprozesse und Aktivitäten müssen entlang dynamischer Wertschöpfungsketten verlässlich geregelt werden. Ressourcenverteilungen, Ziele, Beteiligte und Grenzen des Netzwerks müssen fortlaufend reflektiert und entsprechend koordiniert werden. Zusätzlich zu solchen Unwägbarkeiten sehen sich Unternehmen mit einem wachsenden internationalen Wettbewerbsdruck konfrontiert, der eine Verkürzung von Produktlebenszyklen, Entwicklungs- und Lieferzeiten vorgibt, sowie eine Zunahme der Typenvielfalt verlangt. Um die eigenen Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu stärken müssen sich Unternehmensnetzwerke schnell und effizient auf die dynamischen externe Entwicklungen und interne Wandlungsprozesse, auf die sie nur geringen oder gar keinen Einfluss haben einstellen. Kurzfristige flexible Anpassungen innerhalb der Leistungserstellung (z.B. durch Mehrfachqualifikationen) reichen jedoch häufig nicht aus, um die vielfältigen Einflussgrößen eines Wertschöpfungsnetzwerks zu beherrschen. Vielmehr bedarf es der Entwicklung und Gestaltung wandlungsfähiger Strukturen im gesamten Produktionssystem, welche eine schnelle und nachhaltige Anpassung von Organisation und Technik bei einem gleichzeitig geringen Investitionsaufwand ermöglichen. Ziele des ProjektsDas Verbundvorhaben Powernet richtet sich auf die Beherrschung globaler Wertschöpfungsnetzwerke und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher produzierender Unternehmen im globalen Umfeld durch:
VorgehenDas ISF München untersucht im Projekt die Wandlungsfähigkeit netzwerkförmiger Unternehmensstrukturen im internationalen Kontext, neue Formen der Arbeit und veränderte Kompetenzanforderungen. Dazu werden mithilfe von qualitativen Interviews und einem quantitativen Fragenkatalog die Netzwerkstrukturen und zentrale Wandlungsprozesse aufgenommen, abgebildet und typisiert. Ziel ist die Bestimmung von Netzwerktypen und ihrer Bedeutung für unterschiedliche Formen von Organisation und Kompetenz. Ausgehend von der gewonnenen Datengrundlage sollen wesentliche Treiber, die den Wandel von Netzwerken verursachen, identifiziert werden sowie Stärken, Schwächen und Verbesserungspotentiale, die im Personaleinsatz und den Organisationsstrukturen liegen, herausgearbeitet werden. Nicht zuletzt werden Befähiger des Wandels abgeleitet und bewertet, sowie Lösungskonzepte für die Entwicklung von Kompetenzprofilen, Kommunikations- und Koordinationswegen erarbeitet. Koordination und PartnerDas Projekt wird koordiniert vom wbk Institut für Produktionstechnik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Forschungspartner ist neben dem ISF München das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (BIBA) der Universität Bremen. Die acht Industriepartner des Projekts sind:
|