VERRED – Vertrauen in flexiblen Unternehmen – reflexiv, erfahrungsbasiert, dynamisch: Neue Verfahren zur Bewältigung der Risiken des Wandels

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Projektbeschreibung

Verred steht für Vertrauen in flexiblen Unternehmen – reflexiv, erfahrungsbasiert, dynamisch: Neue Verfahren zur Bewältigung der Risiken des Wandels.

Warum ist das Thema Vertrauen so wichtig?

In vielen Unternehmen hat das Thema Vertrauen in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Der Bedarf an Vertrauen ist infolge neuer Technologien, Organisationsformen und gewandelter Werte gestiegen. Die Verringerung hierarchischer Kontroll- und Überwachungsinstrumente kann nicht ohne Vertrauen realisiert werden.

Warum ein Projekt zum Thema Vertrauen?

Moderne Organisationskonzepte set­zen auf das Engagement, die Eigen­initiative und die Selbstverantwortung der Mitarbeiter. Dies kann man nicht mit bürokratischen Verfahren und Kontrolle erzwingen. Gebraucht wird Vertrauen.
Unternehmen unterliegen heute einem per­ma­nen­ten Wandel, müssen immer flexibler arbeiten und sich ständig neuen Herausforderungen stellen. In solchen Zeiten werden Rahmenbedingungen in Frage gestellt, die traditionell Vertrauen in Unternehmen er­­möglicht haben. Es wird schwierig, auf die Kontinuität sozialer Beziehungen und or­ga­ni­satorischer Zusammenhänge zu bau­en. In einem dynamischen Umfeld muss Vertrau­en bewusst gestaltet und ge­pflegt werden.

Ziel des Projekts

Das Projekt erarbeitet Grundlinien eines Konzepts von Vertrauen und arbeitet auf fünf Handlungsfeldern an Modellen zur Ent­wicklung einer neuen Vertrauenskultur. Die Arbeit an den konzeptuellen Grundlagen richtet sich auf drei zentrale Fragen:

  • Wie kann Vertrauen entstehen, wenn stabile Face-to-Face-Beziehungen nicht mehr garantiert werden können?
  • Wie lassen sich gemeinsame Erfahrungs­räume schaffen, die eine erfahrungsbasierte Vertrauenskultur erst ermöglichen?
  • Lassen sich allgemeine Regeln und Handlungsprinzipien angeben, die das Entstehen einer solchen Vertrauenskultur begünstigen?
Was soll in dem Projekt gemacht werden?

Auf fünf Handlungsfeldern arbeitet Verred an Modellen zur Entwicklung einer neuen Vertrauenskultur:

  • Vertrauen durch Beteiligung
  • Vertrauen in Selbstabstimmung
  • Vertrauen durch Integration der Führung
  • Vertrauen durch Personalverantwortung vor Ort
  • Vertrauen trotz und durch IT
Wer ist an Verred beteiligt?

An dem Vorhaben sind fünf Partnerunternehmen, eine wissenschaftliche Einrichtung, ein unternehmensbezogener Dienstleister und ein Kooperationspartner als Transferpartner beteiligt.

  • AWEK Protech GmbH, Rehna
  • CAS Software AG, Karlsruhe
  • Glomb Blechbearbeitung GmbH & Co KG, Pinneberg
  • Introbest GmbH & Co. KG, Fellbach
  • Maschinenbau Jessenitz GmbH
  • Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. – ISF München
  • C3 Beratungsgesellschaft mbH, Göttingen
  • Münchner Kompetenz Zentrum Ethik (MKE)

ProjektbearbeiterInnen

Projektlaufzeit

07/2009 bis 04/2013

Projektträger

Das Verbundvorhaben „Vertrauen in flexiblen Unternehmen – reflexiv, erfahrungsbasiert, dynamisch: Neue Verfahren zur Bewältigung der Risiken des Wandels“ (Verred) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen des Förderschwerpunkts „Balance von Flexibilität und Stabilität in einer sich wandelnden Arbeitswelt“ finanziert. Der Förderschwerpunkt gehört zum BMBF-Forschungs- und Entwicklungsprogramm “Arbeiten – Lernen – Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt “.

Verred wird vom Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt betreut.

Die 39 Forschungsprojekte im Förderschwerpunkt „Balance von Flexibilität und Stabilität in einer sich wandelnden Arbeitswelt“ werden vom Meta-Projekt BALANCE vernetzt.